|
Mit der verabschiedeten Gesetzesänderung
des Mietrechts wird die dreimonatige Kündigungsfrist auch für
alle Altmietverträge realisiert. Mit Ende der Mietzeit darf der Vermieter
den Mieter natürlich nicht auf die Straße setzen. Mit welcher
Frist kann gewöhnlich das Mietverhältnis über Wohnraum
gekündigt werden?
möblierte Einzelzimmer in der Wohnung des Vermieters, Wohnraum in
einem Studenten- oder Jugendwohnheim) gilt das Vergleichsmietenverfahren
nicht. monatliche Miete im Jahre 2001: 500 €; im Jahre 2002: 525
€; im Jahre 2003: 550 €). Nach Ablauf der Frist sind Einwendungen
ausgeschlossen, es sei denn der Mieter hat die verspätete Geltendmachung
nicht zu vertreten. Nach Ablauf dieser Frist kann der Vermieter keine
Nachforderung mehr geltend machen, es sei denn, er hat die verspätete
Geltendmachung nicht zu vertreten. Nach dem alten Mietrecht sind die Kündigungsfristen
für Mieter abhängig von der Wohndauer. Nach dem Gesetz gilt
die kurze, dreimonatige Frist für Kündigungen durch den Mieter
auch für Altmietverträge, in denen die bis zum 1. Nach Erhöhungen
der Betriebskosten kann der Vermieter den Mehrbetrag durch Erklärung
in Textform anteilig auf den Mieter umlegen. Nach fünf, acht und
zehn Jahren verlängert sich die Kündigungsfrist um jeweils drei
Monate. Nachdem am 1. Nachmieter
| Für Verbesserungsmaßnahmen
und Maßnahmen zur Einsparung von Energie oder Wasser (Modernisierung)
oder zur Schaffung neuen Wohnraums enthält das Gesetz folgende
besondere Vorschriften: Die Maßnahmen bilden in der Regel keinen
berechtigten Grund zur Kündigung durch den Vermieter. für
Wohnraum, der zu nur vorübergehendem Gebrauch vermietet ist oder
für möblierten Wohnraum innerhalb der vom Vermieter selbst
bewohnten Wohnung, wenn er nicht zu dauerndem Gebrauch für eine
Familie oder mit Personen überlassen ist, mit denen der Mieter
einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führt. Ggf. Gibt
der Mieter die Räume nicht freiwillig zurück, muss der Vermieter
Räumungsklage erheben. |
Einen Nachmieter darf man ohne weiteres stellen, wenn dies ausdrücklich
im Mietvertrag vereinbart worden ist oder wenn sich Mieter und Vermieter
darauf einigen. ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, kündigen.
Ordentliche Kündigung Mietverhältnisse, die auf unbestimmte
Zeit geschlossen sind, enden, wenn sie durch den Mieter oder Vermieter
wirksam gekündigt sind. R. Räumungsschutz Wird der Mieter zur
Räumung der Wohnung verurteilt, kann das Gericht auf Antrag oder
von Amts wegen eine nach den Umständen angemessene Räumungsfrist
gewähren, bei einem Zeitmietvertrag, der durch außerordentliche
Kündigung endet, jedoch höchstens bis zum vertraglich bestimmten
Zeitpunkt der Beendigung. Schon seit dem 1. Selbstverständlich können
die Vertragspartner auch jederzeit einvernehmlich die Miete ändern.
September 2001 abgeschlossen wurden, gelten für Mieter weiterhin
die alten Kündigungsfristen. September 2001 abgeschlossen wurden,
längere Kündigungsfristen zum Nachteil des Mieters ergeben.
September 2001 abgeschlossene Mietverträge gilt. September 2001 abgeschlossenen
Mietvertrag längere, gestaffelte Kündigungsfristen vorgesehen
sind. September 2001 angemietet hat, und dessen Mietvertrag zu den Kündigungsfristen
folgende Formularklausel enthält: "Bei einem Mietverhältnis
über Wohnraum ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag
eines Kalendermonats für den Ablauf des übernächsten Monats
zulässig. September 2001 das neue Mietrecht in Kraft getreten war,
hatten sie ihre alten Mietverträge unter Berufung auf die geänderte
Kündigungsfrist von grundsätzlich drei Monaten gekündigt,
obwohl in ihren Mietverträgen jeweils eine zwölfmonatige Kündigungsfrist
vorgesehen war. September 2001 geltenden gesetzlichen Kündigungsfristen
formularmäßig vereinbart worden waren. September 2001 in Kraft.
September 2001 ist das novellierte Mietrecht in Kraft, welches eine Kündigungsfrist
von drei Monaten für alle Mietverträge festlegte. Sie gelten
im Wesentlichen auch für den preisgebundenen Wohnraum; dort darf
der Sicherungszweck der Kaution allerdings nur Ansprüche des Vermieters
gegen den Mieter aus Schäden an der Wohnung sowie unterlassenen Schönheitsreparaturen
erfassen. Sie können nur in angemessener Höhe vereinbart werden.
Sie muss eigenhändig unterschrieben sein. Sie soll dem Vermieter
eine Sicherheit für seine Forderungen gegen den Mieter bieten (z.
Sind dem Vermieter die bisherigen Vertragsbedingungen nicht mehr zumutbar,
kommt auch eine Fortsetzung des Mietverhältnisses unter Änderung
der Vertragsbedingungen in Betracht (Beispiel: Die bisher vereinbarte
Miete liegt erheblich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete). Sofern
der Mietvertrag keine andere Regelung trifft, muss die Erklärung
bis zum 15. Sonderkündigungsrechte
|
|
Daneben können auch andere, besonders
gewichtige Gründe ein berechtigtes Interesse des Vermieters an der
Kündigung begründen. Darauf musste das Mietrecht angepasst werden.
Darf der Mieter einen Nachmieter stellen, dann muss der Ersatzmieter zumutbar
und geeignet sein. Darunter versteht man die üblichen Entgelte, die
in der Gemeinde oder vergleichbaren Gemeinden für nicht preisgebundenen
Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit
und Lage in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen
der Betriebskosten abgesehen, geändert worden sind. Das Ausmaß
der Mietanpassung richtet sich nach der prozentualen Indexänderung.
Das Gericht prüft dann, ob die verlangte Miete ortsüblich, das
Erhöhungsverlangen also berechtigt ist. Das Gesetz lässt auch
die so genannte Staffelmiete zu. Das Gesetz tritt damit am 1. Das Gesetz
über die Kündigungsfristen für sog.
Das Mieterhöhungsverlangen des Vermieters
muss in Textform (Schreiben, Telefax, E-Mail etc. Das Mietrecht über
Wohnraum ist nun weitgehend im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt.
Das Mietverhältnis endet dann am 31. Das Mietverhältnis endet
dann am 31.Juli. Das Mietverhältnis endet dann mit Ablauf des nächsten
Monats. Das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 18. Das Widerspruchsschreiben
muss spätestens zwei Monate vor der Beendigung des Mietverhältnisses
dem Vermieter zugegangen sein. Davon profitiert aber nur ein kleiner Teil
der Mieter, so Mietrechtsexperten. Den Gesetzestext finden Sie unten als
pdf-Dokument. Der Mieter kann das Mietverhältnis spätestens
am 3. Der berechtigte Vertragspartner muss die Änderung durch Erklärung
in Textform geltend machen und dabei auch die Änderung des vereinbarten
Indexes sowie die jeweilige Miete oder die Erhöhung in einem Geldbetrag
angeben. Der Grund für die Umlage ist zu bezeichnen und zu erläutern.
der Kinder, anderer Familienangehöriger oder von Personen, die mit
dem Mieter einen auf Dauer angelegten Haushalt führen, im Falle des
Todes des Mieters das Mietverhältnis fortzusetzen oder zu beenden
(§§ 563, 563a Bürgerliches Gesetzbuch); Verbot eines Ausschlusses
des Rechts zur Mitnahme von Einbauten, ohne dass ein angemessener Ausgleich
vorgesehen ist (§§ 539, 552 Bürgerliches Gesetzbuch); Recht
zur Rückzahlung eines bei Beendigung des Mietverhältnisses noch
vorhandenen Überschusses aus einer Mietvorauszahlung, z. Der Mieter
hat das Recht auf Einsicht in die Belege. Der Mieter hat außerdem
folgende Rechte: Er kann Ersatz von Aufwendungen in angemessenem Umfang
verlangen, die ihm durch die Maßnahme entstehen (z. Der Mieter hat
dann die Möglichkeit, das Mietverhältnis bis zum Ablauf des
Monats, der auf den Zugang dieser Mitteilung folgt, außerordentlich
für das Ende des nächsten Monats zu kündigen (Beispiel:
Zugang der Mitteilung 15.
Der Mieter hat zunächst eine Überlegungsfrist
bis zum Ende des zweiten Kalendermonats, der auf den Zugang des Erhöhungsverlangens
folgt. Der Mieter ist jedoch verpflichtet, die notwendigen Arbeiten zu
dulden. Der Mieter kann ferner fristlos kündigen, wenn ihm der vertragsgemäße
Gebrauch der Wohnung ganz oder teilweise nicht rechtzeitig gewährt
oder wieder entzogen wird oder wenn die Wohnung so beschaffen ist, dass
die Benutzung mit einer erheblichen Gesundheitsgefährdung verbunden
ist. Der Mieter kann jedoch spätestens vier Monate vor der Beendigung
des Mietverhältnisses verlangen, dass der Vermieter ihm binnen eines
Monats mitteilt, ob der Befristungsgrund noch besteht. Der Mieter muss
den Widerspruch schriftlich erklären. Der Mieter nimmt das Erhöhungsverlangen
zum Anlass, das Mietverhältnis bis zum Ablauf des zweiten Monats,
der auf den Zugang des Erhöhungsverlangens folgt, für den Ablauf
des übernächsten Monats zu kündigen (z. Der Mieter verweigert
die Zustimmung oder äußert sich nicht. Der Mieter, der eine
Wohnung vor dem 1. Der Senat hat entschieden, daß in solchen Verträgen
enthaltene Formularklauseln, in denen die damaligen - nach Mietdauer gestaffelten
- gesetzlichen Kündigungsfristen wörtlich oder sinngemäß
wiedergegeben wurden, fortgelten und nicht nach § 573 c Abs. Der
Vermieter darf dann bis zum Ablauf der Mietzeit mit der Maßnahme
nicht beginnen. Der Vermieter braucht für die Kündigung kein
berechtigtes Interesse nachzuweisen, bei Wohnraum, der nur zu vorübergehendem
Gebrauch vermietet ist; bei möbliertem Wohnraum in der vom Vermieter
selbst bewohnten Wohnung, wenn dieser nicht zum dauernden Gebrauch für
eine Familie oder für Personen überlassen ist, mit denen der
Mieter einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führt; bei
Wohnraum in Studenten- und Jugendwohnheimen und bei Zwischenmiete durch
eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder einen anerkannten
privaten Träger der Wohlfahrtspflege, die die Wohnung an Personen
mit dringenden Wohnungsbedarf überlassen, wenn sie den Mieter auf
die Zweckbestimmung und den eingeschränkten Kündigungsschutz
hingewiesen hat.
Der Vermieter darf nach einer Wohnungsmodernisierung
11 % der für die Wohnung aufgewendeten Kosten - wobei z. Der Vermieter
hat zur Begründung darzulegen, dass die verlangte höhere Miete
ortsüblich ist; er kann dies insbesondere durch Bezugnahme auf einen
so genannten Mietspiegel, der von der Gemeinde oder gemeinsam von Mieter-
und Vermietervereinigungen erstellt oder anerkannt worden ist. Der Vermieter
kann fristlos kündigen, wenn der Mieter die Wohnung durch Vernachlässigung
der ihm obliegenden Sorgfalt erheblich gefährdet oder sie unbefugt
einem Dritten überlässt und dadurch die Rechte des Vermieters
erheblich verletzt oder wenn er mit der Zahlung der Miete erheblich in
Verzug ist (z. Der Vermieter kann innerhalb von drei Monaten nach Ablauf
der Überlegungsfrist Klage auf Zustimmung zur Mieterhöhung erheben.
Der Vermieter kann nach Beendigung des Dienstverhältnisses mit folgenden
Fristen kündigen:
e) Bei Wohnraum, der dem Mieter weniger als 10 Jahre überlassen war,
spätestens am 3. Der Vermieter muss ein berechtigtes Interesse an
der Beendigung des Mietverhältnisses haben. Der Vermieter muss über
die Vorauszahlungen eine jährliche Abrechnung vorlegen. Der Vertrag
bedarf keiner bestimmten Form, er kann also auch auf mündlichen Abreden
beruhen. des folgenden Monats wirksam zu werden. des Mieters, bei einem
bestehenden Mietverhältnis einer solchen Vereinbarung zuzustimmen,
stellt keinen Kündigungsgrund dar. Die Abrechnung ist dem Mieter
binnen Jahresfrist nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Die
Anpassung der Miete aufgrund der Vereinbarung tritt nicht automatisch
ein. Die auf der Grundlage der bis zum 31. Die Bestimmungen über
die Erhöhung der Miete für nicht preisgebundenen, sogenannten
freifinanzierten Wohnraum finden sich nun auch im Bürgerlichen Gesetzbuch.
Die dreimonatige Kündigungsfrist gilt bei einer Mietzeit von bis
zu 5Jahren. Die dreimonatige Kündigungsfrist tritt aber nur bei Standard-Mietverträgen
in Kraft. Die Ermäßigung muss der Vermieter dem Mieter unverzüglich
mitteilen. Die erste Rate ist frühestens zu Beginn des Mietverhältnisses
fällig. Die Frist verlängert sich um sechs Monate, wenn der
Vermieter dem Mieter nicht drei Monate vor Beginn der Maßnahme die
zu erwartende Mieterhöhung in Textform mitgeteilt hat. Die geänderte
Miete ist vom Beginn des auf die Erklärung folgenden dritten Monats
zu zahlen. Die Gründe für dieses berechtigte Interesse muss
der Vermieter im Kündigungsschreiben angeben. die Grundsteuer, die
Kosten für die Straßenreinigung, die Müllabfuhr, die Entwässerung,
den Kaminkehrer, den Wasserverbrauch, die Zentralheizung, die Warmwasserversorgung
und die Beleuchtung. Die Kaution in Geld hat der Vermieter von seinem
Vermögen getrennt bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen
mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen,
wenn nichts anderes vereinbart wurde. die Kreisverwaltungsbehörde)
wenden. Die Kündigung eines Mietverhältnisses über Wohnraum
zum Zwecke der Mieterhöhung ist jedoch stets unzulässig. Die
Kündigung muss immer schriftlich erklärt werden. Die Kündigung
wird dann zum übernächsten Monat wirksam.
Die Kündigungsfrist gewährleistet
dem Mieter einen gewissen Zeitraum für die Suche einer Ersatzwohnung,
dem Vermieter für eine Neuvermietung der Wohnung. Die Kündigungsfrist
verlängert sich jedoch gegenüber den normalen Fristen um 3 Monate.
Die meisten Mieter haben ihre Verträge vor Inkrafttreten der Mietrechtsreform
abgeschlossen und sind in der Regel an die langen alten Kündigungsfristen
gebunden. die Miete aus der oberen oder unteren Hälfte der Spanne
gefordert wird, ist nicht erforderlich; Bezugnahme auf einen qualifizierten
Mietspiegel, der nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen
erstellt und von der Gemeinde oder Interessenvertretern der Vermieter
und Mieter anerkannt worden sein muss. Die Mieterhöhung ist unzulässig,
wenn dies ausdrücklich (z. Die Mieterhöhung kann der Mieter
zum Anlass für eine Kündigung nehmen. Die Mieterhöhung
tritt dann für die restliche Zeit des Mietverhältnisses nicht
ein. Die neue Kündigungsfrist gilt nur für solche Kündigungen
des Mieters, die dem Vermieter ab dem Tag des Inkrafttretens des Gesetzes
zugehen. Die Räumungsfrist kann auf Antrag verlängert werden,
darf jedoch insgesamt nicht mehr als ein Jahr betragen. Die Rechte und
Pflichten von Mieter und Vermieter richten sich grundsätzlich nach
den im Mietvertrag getroffenen Vereinbarungen. Die Richter betonten aber
zugleich, dass Mieter in Härtefällen - etwa einem arbeitsbedingten
Ortswechsel - wie bisher ein Anrecht auf eine vorzeitige Aufhebung des
Mietvertrages haben, wenn sie einen Ersatzmieter stellen. Die Staffelmiete
bedarf immer einer einvernehmlichen Regelung der Vertragsparteien; sie
kann nicht einseitig, z. Die übliche Form der Kaution ist die Zahlung
eines Geldbetrages. Die Vereinbarung muss schriftlich geschlossen werden.
Die Vertragsparteien können aber auch die Leistung einer Sicherheit,
z. Die Vorauszahlung auf die Betriebskosten kann der Vermieter einseitig
erhöhen und der Mieter einseitig herabsetzen, wenn sie nicht mehr
angemessen sind.
Die vorgenannte Neuregelung ist Ende April
2005 vom Bundesrat beschlossen worden. Die Weigerung z. Die Zinsen stehen
dem Mieter zu, werden aber zunächst der Kautionssumme hinzugerechnet
und bei Beendigung des Mietverhältnisses in die Kautionsabrechnung
mit einbezogen. Dies bedeutet für den Mieter entgegen der Absicht
des Gesetzgebers und entgegen teilweise anderslautender Rechtsprechung
der Instanzengerichte (z. Dies bedeutet, dass der Mieter eines vor dem
1. Dies hat der Bundesgerichtshof am 18. Dies ist zum Beispiel bei folgender
Vereinbarung der Fall: "Die Kündigungsfrist für beide Vertragsteile
beträgt drei Monate, wenn seit der Überlassung des Wohnraums
bis zu fünf Jahre verstrichen sind,
sechs Monate, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mehr als fünf
Jahre verstrichen sind,
neun Monate, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mehr als acht
Jahre verstrichen sind,
zwölf Monate, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mehr als
zehn Jahre verstrichen sind. Diese Vergleichswohnungen dürfen auch
dem Vermieter selbst gehören. Diese Behauptung gehört ins Reich
der Mietmärchen. Diese Kündigung wird jedoch unwirksam, wenn
bis spätestens 2 Monate nach Erhebung der Räumungsklage sämtliche
Mietrückstände bezahlt werden oder sich eine öffentliche
Stelle (z. Diese Regelung sieht eine von der Dauer des Mietverhältnisses
unabhängige einheitliche Kündigungsfrist für den Mieter
von nur drei Monaten vor und sollte nach dem Willen des Gesetzgebers für
Alt- und Neuverträge gelten.
Diese Regelungen sind zwingend, d. Dieser
sog. Dieses Kündigungsrecht kann nicht per Mietvertrag ausgeschlossen
werden. durch Bürgschaft, Verpfändung von beweglichen Sachen,
Hinterlegung von Wertpapieren etc. durch den Vermieter, eingeführt
werden. Durch diese Regelung soll dem Wohnungsmarkt zusätzlicher
Wohnraum zugeführt werden. ein beruflich bedingter Ortswechsel, Familiennachwuchs
kündigt sich an und die Wohnung wird zu klein oder der Mieter muss
in ein Alten- oder Pflegeheim.
Ein eingeschränkter Kündigungsschutz
besteht bei vom Vermieter selbst bewohnten Gebäuden mit nicht mehr
als 2 Wohnungen oder bei möbliertem Wohnraum, der an eine Familie
oder an Personen überlassen ist, mit denen der Mieter einen auf Dauer
angelegten gemeinsamen Haushalt führt, sowie bei Leerzimmern in der
vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung. Ein Mietverhältnis kann grundsätzlich
spätestens am 3. Ein qualifizierter Mietspiegel ist im Abstand von
zwei Jahren der Marktentwicklung anzupassen. Ein solches liegt vor allem
vor, wenn der Mieter seine vertraglichen Verpflichtungen schuldhaft nicht
unerheblich verletzt hat; der Vermieter die Räume als Wohnung für
sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts
benötigt (Eigenbedarf). Ein Standardmietvertrag ist vor dieser Neuregelung
wie folgt von der Rechtsprechung beurteilt worden: Regelung bis 30.
Ein weit verbreiteter Irrtum: Der Mieter
müsse dem Vermieter nur drei Nachmieter stellen, um aus dem Mietvertrag
vorzeitig herauszukommen. Einbau von fließendem Wasser oder von
Toiletten in der Wohnung). Eine Verzinsungspflicht besteht nicht bei Mietverhältnissen
über Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim. eine Abschrift
der Genehmigung des zulässigen Entgelts durch die Bewilligungsstelle
beigefügt werden. Eine besondere Härte liegt z. Eine Duldungspflicht
des Mieters besteht aber dann nicht, wenn die geplanten Maßnahmen
für ihn, seine Familie oder einen anderen Angehörigen seines
Haushalts eine Härte bedeuten würden, die auch bei Berücksichtigung
der berechtigten Interessen des Vermieters und anderer Mieter nicht zu
rechtfertigen ist. Eine künftige Mieterhöhung bleibt aber bei
der Interessenabwägung dann unberücksichtigt, wenn die Wohnung
oder das Gebäude nur in einen allgemein üblichen Zustand versetzt
werden soll (z. Eine Mieterhöhung kann in diesem Fall nicht eintreten.
Eine Mieterhöhung tritt nicht ein. eine öffentliche Förderung
in Abzug zu bringen ist - auf die Jahresmiete umlegen. Eine solche Umlage
ist selbstverständlich nur zulässig, wenn sie durch den Mietvertrag
nicht ausgeschlossen ist. Eine Staffelmietevereinbarung hat für beide
Vertragsparteien den Vorteil, dass die Entwicklung der Miete für
den vereinbarten Zeitraum klar überschaubar ist und damit auch Auseinandersetzungen
über Mieterhöhungen praktisch ausgeschlossen sind. Eine Vereinbarung,
nach welcher der Vermieter zur Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist
aus anderen als den im Gesetz genannten Gründen berechtigt sein soll,
ist unwirksam.
Eine zum Nachteil des Mieters abweichende
Vereinbarung ist unwirksam. einen Arbeitnehmer des Vermieters) vermieten
will und der Vermieter dem Mieter diese Nutzungsabsicht schon bei Abschluss
des Mietvertrags schriftlich mitgeteilt hat. eines abwohnbaren Baukostenzuschusses
(§ 547 Bürgerliches Gesetzbuch); Verbot einer fristlosen Kündigung
durch den Vermieter außer bei Zahlungsverzug, vertragswidrigem Gebrauch
oder sonstiger schuldhafter Pflichtverletzung des Mieters (§§
543 und 569 Bürgerliches Gesetzbuch); Recht des Mieters, bei unbefristetem
Mietverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist jeweils
zum übernächsten Monatsletzten und nicht nur z. eines Monats
beim Mieter eingegangen sein, um für den 1. Einwendungen gegen die
Abrechnung hat der Mieter dem Vermieter binnen Jahresfrist nach Zugang
der Abrechnung mitzuteilen. Entsprechendes gilt, wenn diese Regelung sinngemäß
in einer Formularklausel wiedergegeben wird. Er hat dann die Möglichkeit,
das Vertragsverhältnis durch Kündigung zu beenden. er kann auch
nach einer Mietdauer von mehr als zehn Jahren mit einer neunmonatigen
Kündigungsfrist den Vertrag kündigen. Er kann unter folgenden
Voraussetzungen verlangen, dass der Mieter einer Mieterhöhung zustimmt:
Eine Mieterhöhung darf nicht durch Vereinbarung zwischen Mieter und
Vermieter ausgeschlossen sein, die bisherige Miete muss grundsätzlich
seit mindestens fünfzehn Monaten unverändert sein; die Miete
darf sich innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 % erhöhen
(sog. Er muss dann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der
Erklärung des Vermieters das Mietverhältnis außerordentlich
für den Ablauf des übernächsten Monats kündigen. er
muss keine Miete mehr bezahlen. Erfolgt die Mitteilung später, so
kann der Mieter eine Verlängerung des Mietverhältnisses um den
Zeitraum der Verspätung verlangen. Erforderlich ist eine schriftliche
Erklärung des Vermieters, die eine Berechnung der Mieterhöhung
mit Erläuterungen enthält. Erhöhungen der Betriebskosten
können grundsätzlich auch rückwirkend umgelegt werden,
höchstens jedoch auf den Beginn des der Erklärung vorausgehenden
Kalenderjahres.
|